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FRI-on-Tour
ist kein Motorradclub oder Verein,
wie man ihn sich normalerweise vorstellt.
FRI-on-Tour ist ein
Zusammenschluß von Motorradfahrern und -fahrerinnen
sowie deren Partner oder auch Familien aus verschiedenen
Regionen in unserem Land, die einen Teil ihrer Freizeit
miteinander verbringen und dabei sehr viel Spaß
haben. Hierbei dreht sich zwar viel ums Motorrad - aber
längst nicht alles. Dennoch ist es hauptsächlich
das Motorradfahren, was uns alle verbindet. Der größte
Teil von uns kommt aus Friesland. Deshalb nennen wir
uns auch FRI-on-Tour. Der Name wurde im Januar
2001 auf unserem Jahrestreffen festgelegt.
Viel
früher
Am 23. 06.1983 wurde
der damalige TCV, der Touring-Club Varel e. V. von 11
Freunden gegründet. Der Club verstand sich als
Vereinigung aktiver Motorradfahrer und-fahrerinnen sowie
deren Partner. Zielsetzung war das gesellige Beisammensein,
gemeinsame Freizeitgestaltung und die gegenseitige Unterstützung
aufgrund kameradschaftlicher Beziehungen. 5 Jahre später
gehörten diesem Verein einige von uns an, die sogar
im Laufe der Zeit den Vorstand stellten. Der TCV e.V.
zerfiel dann ab 1998 rapide weil er durch einige Neuzugänge
in 2 Lager gespalten wurde.
Etwas
später (2001)
Einige dieser damaligen
Mitglieder kannten sich seit nun 15 Jahren oder länger
und wollten sich mit dem Ende nicht zufrieden geben.
So traf man sich ab Mitte 1999 einmal im Monat im Palais
in Varel. Im Jahre 2001 wurde der TCV e.V. dann von
uns, dem damaligen Vorstand ordentlich aufgelöst
und beim Amtsgericht die Löschung vorgenommen.
Innerhalb kurzer Zeit wuchs unsere Gruppe auf 20 Leute
an und es entstand eine Freundschaft wie nie zuvor.
Zu unserem Freundeskreis zählten mittlerweile
Motorradfahrer aus Aachen, Bautzen, Detmold, Eckernförde,
Hannover, Oldenburg, und Ostfriesland.
2002
Von 2002 blieb der
Sommer unvergessen. Noch nie haben wir so eine verregnete
Saison gehabt. Die Krönung war eine volle Woche
im Thüringer Wald mit einem Sturz und einem "Umkipper"
(ich) auf nasser Straße.. Zum Glück ist nicht
viel passiert - außer, daß wir danach ein
Motorrad weniger hatten und dafür eine Christine
in Grün und Blau.
2003
Im Jahre 2003 vergrößerte
sich unsere Interessengesellschaft auf nahezu 50
Freunde aus Nah und Fern. Es kristallisiert sich deutlich
ein kleiner Kern von "Machern" heraus. Man
merkt langsam die Routine beim Planen und auch bei der
Durchführung von den Touren. Im Laufe der Zeit
sammeln wir Anregungen für Fahrten, die dann bei
den Jahrestreffen im Winter vorgestellt, terminiert
und dann bei genügender Interesse ausgearbeitet
werden. Diese Fahrten sind nicht nur sonntägliche
Ausfahrten, sondern auch Wochen- oder Wochenendtouren
im In- und Ausland, Besuch anderer Motorradtreffen,
Städtetouren, oder Boßeln und zum Beispiel
Grünkohlessen.
2004
Das Highlight in diesem
Jahr war die von Claus M. ausgearbeitete Tour nach Littauen.
Diese zwar anstrengende Tour wird bei allen Teilnehmern
unvergessen bleiben. Es ging noch ein zweites mal ins
Ausland - nach Polen. Durch die Kontakte von Jens
B. kamen wir in den Genuß einer sachkundigen Führung
der Ostwall-Anlage.
Mittlerweile wächst
unser Bekanntheitsgrad so schnell, daß immer mehr
Tourenfahrer mit uns Kontakt aufnehmen und sich für
irgendwelche Fahrten anmelden wollen.
2005
Wir kommen gerade von
der Erzgebirge-Tour wieder. Super - vor allem der zweitägige
Abstecher in die Tschechische Republik. Eine andere
Gruppe war zur gleichen Zeit wieder in Polen, diesmal
an der Ostsee. Warten wir mal ab wie die Woche in der
Fränkischen Schweiz wird - wir sind nach jetzigem
Stand 17 Personen.
Und
so war es auch. 17 Personen machten sich auf den Weg in die fränk. Schweiz.
Hier zeigte sich ganz schnell, dass man in so einer großen Gruppe nur sehr
schwer vorankommt. Das Betanken dauert ewig. Ist die Gruppe erst mal wieder im
Rollen, kommen die letzten schon nicht mehr hinterher. Da nützt auch kein Funk
mehr, die Karawane ist zu lang.
Hier
kam es erstmals zu Spannungen in der Gruppe. Als wir wieder zuhause angekommen
waren hatte ein Biker keine Lust mehr bei uns mitzumachen. Es zeigte sich aber,
dass niemand unersetzbar ist.
Danach
folgten noch ein paar schöne kleinere Touren.
2006
Man,
war das ein Jahr! Es begann mit einem Wochenend-Aufenthalt im Kernwasser-Wunderland
Kalkar.
Schon
kurz nach der obligatorischen Anfahrt startete eine kleine Gruppe die erste
grosse Tour durch Tschechien und die Slovakei.
Im
Juli waren wir in den Dolomiten unterwegs. Wieder zuhause waren wir geschafft
und die Reifen schön rund. Es folgten weitere schöne Touren zu einem Weinfest
an der Ahr und in den Spreewald. Zum Abschluss der Saison unternahmen wir noch
eine Weserbergland-Fahrt und zur JHV konnten wir einige Neuzugänge verbuchen.
2007
In
diesem Jahr lief nicht alles so glatt, wie wir es uns gewünscht hätten. Trotz
Sicherheitstraining im April kam es auf der Hinfahrt zu unserer erneuten
Alpentour (diesmal ging es in den Allgäu) zu einem Unfall auf der Autobahn. Ein
Biker von uns wurde bei dem Unfall verletzt und musste einige Zeit im
Krankenhaus bleiben. An seiner Maschine entstand ein Totalschaden und eine
zweite Maschine wurde leicht beschädigt. Wie durch ein Wunder passierte den
anderen nichts. Wir freuen uns, dass der verletzte Biker heute wieder restlos
genesen ist.
Von
diesem Moment waren wir mit deutlich mehr Respekt unterwegs.
Spitzenmäßig
war noch die Tour zum Plöner See.
Ende
September fuhren wir als bei strömenden Regen an die Mosel zu einem kleinen
Winzerfest. Im November bei der JHV erzürnten sich die Gemüter. Eine entgültige
Klärung wurde auf 2008 verschoben.
2008
Der
Streit auf der Jahreshauptversammlung eskalierte und es lief, bedingt durch
mehrere Anträge, auf ein Ausschlussverfahren hinaus. Noch bevor es zur
Abstimmung kam, verabschiedete sich die Person freiwillig von uns.
Unsere
ersten Veranstaltungen, wie der 1. Hilfe Kurs, das Grünkohlessen und den Besuch
der Dortmunder Motorradmesse haben wir schon wieder hinter uns. Jetzt geht es
an die Planung der nächsten Aktivitäten.
Irgendwie hatten wir es mit den Deutschen Wäldern: Wir
befuhren den Odenwald, Thüringer Wald, waren im Herbram Wald und im Westerwald.
Den Teutoburger Wald nahmen wir auch noch mit.
Höhepunkte waren die Touren nach Norwegen und Kroatien.
Gerade die letzt genannte Tour machte aufgrund der vielen Zwischenziele eine
Menge Vorarbeit nötig, was von unserem Osteuropa-Experten Claus absolut perfekt
erledigt wurde.
Der Wanderpokal für die meist gefahrenen Kilometer ging mit
diesmal nur knapp 22.000 km zum 2. Mal an Wolfgang.
Im November fand im Rahmen einer Städtetour unsere 10. JHV statt.
Wir waren in Lüneburg und beschlossen hier das Programm 2009, was mit einer
Besonderheit anfangen sollte: Eine Woche Türkei.
2009
Wir kommen gerade mit 18 Personen aus der Türkei zurück. Es
war einfach Klasse! Tagsüber machten wir bei schönem Wetter Ausflüge und in den
Nächten regnete es Bindfäden. Uns hat es so gut gefallen, dass wir an eine
Wiederholung denken - sehen wir mal...
Nun geht das Jahr mit schnellen
Schritten dem Ende zu und es bleiben ein paar schöne Erinnerungen, die wir
gemeinsam erlebt haben. Mit fast 20 Personen ging es im Sommer nach Österreich.
Die An- und Abfahrt für die meisten traditionell mit einer
Zwischenübernachtung, einige Teilnehmer nahmen die Anreise mit dem Autoreisezug
und ein Teil der Gruppe flog ab Hamburg. Wie durch ein Wunder hat alles
funktioniert -eine logistische Herausforderung. Höhepunkt war die Tagestour,
die uns dort zum Großglockner führte. Eine kleine Gruppe machte sich kurz
danach auf den Weg nach Russland, Es führt zu weit, alle Touren hier
anzusprechen, also kommen wir zur letzten noch, die
berühmt-berüchtigte Roulette-Tour. Blankes Entsetzen machte sich am 1. Abend
breit, als man uns eine Schweineschnauze servierte. Bei eiskaltem Wetter
machten wir am zweiten Tag eine Fahrt zum Baumkronenpfad im Naturpark Hainich
und zum Kyffhäuser. Dieses Jahr fand die Jahreshauptversammlung in Barßel statt
und übrigens, im Februar geht es wieder nach Side.
PS: Das Jahr 2009 war ein sehr
erfolgreiches Jahr, unsere IG besteht nun aus über 50 Personen mit den gleichen
Interessen und nun haben wir auch Mitglieder im Ruhrpott......
Dieses Jahr fand die Jahreshauptversammlung in Barßel statt und übrigens, im
Februar geht es wieder nach Side.
2010
Das Jahr der Pleiten und Pannen. Privat als auch in der
Gruppe. Man merkt, dass teilweise die Luft raus ist. Es wird immer schwieriger,
die Leute für Fahrten zu begeistern. Dem einen sind die Vorschläge zu den
Touren nicht mehr attraktiv genug und dem anderen wieder zu teuer. Man merkt
deutlich die sich immer weiter öffnende "Finanz-Schere". Nicht bei allen Touren
mit Übernachtung kann man die Leute auf verschiedene Hotels unterbringen. Gut,
dass bekommt man aber in den Griff.
Schlimm ist, dass sich die Last der Arbeit nicht weiter verteilen
lässt. Dies wurde noch nie so klar wie in diesem Jahr. Es bleibt bei der
Handvoll Leute, die immer am organisieren ist und auf nette Zusagen von einigen
ist eben kein Verlass.
Was noch Sorge macht, ist die "Veralterung" der Biker-IG.
Der Anteil der passiven Mitglieder steigt schnell und der Anteil der aktiven
Fahrer kommt nur schleppend nach. Es wird Zeit, dass die jungen Leute das
Motorradfahren wieder für sich entdecken.
Viele Touren waren geplant, nur einige sind auch gefahren
worden. Ich erinnere gerne an die kulinarische Tour zum Biggesee, die
Kroatien-Woche, das Sommertreffen vom MC Lübbecke, die Fahrt in den Harz mit
Unterbringung im Walpurgishof und das Theater mit Marions Batterie auf der
Hinfahrt. In Pinneberg (Danke an Yvonne) wurden dem Wirt zwei Schafsfelle beim
Obstler aus dem Kreuz geleiert, die Tour mit Edo in die Eifel, Claus seine
Weinfest - Tour nach Remagen. Die Roulette-Tour bei bestem Wetter führte uns an
die Weser wo wir nach der Tagestour am Samstag direkt am Fluss bei einer
Flasche Bier den Sonnenuntergang genießen durften. Wie der Abend ausging, kann
sich jeder ausmalen. Gut gefallen hat die Tour über Silvester zum Gasthof Happe
in Büren. Danke an den polnischen Feuerwerker!
Die Jahreshauptversammlung fand in Merzen im
Eisenbahnhotel statt und was dort für ein Programm für die Saison 2011
erarbeitet wurde, könnt ihr unter "Termine" nachlesen. Soviel sei verraten, wir
fahren im Februar wieder nach Side.
2011
Ein kleiner
Teil meiner "Gebete", die ich in 2010 nach oben geschickt habe, muss wohl
erhört worden sein. Wir durften zwei "Neue" in unserem Kreis begrüßen, die richtig gut zu uns passen.
Der Ralf kommt aus Zetel und hat schon einige Touren mitgemacht. Helma aus
Reepsholt ist gerade dabei, ihren Führerschein zu machen. Für den nötigen Schub
hierzu sorgt bestimmt die schon vorhandene Kawasaki im Schuppen.
Selbst für 2
Touren fanden sich neue "Bärenführer". Die Touren an den Rhein und nach
Pinneberg haben super geklappt.
Die Saison
selbst war ziemlich verregnet, trotzdem haben wir wieder einige schöne Touren
gemacht. Richtig verhagelt wurde die Saison zum Schluss für Jens, dem eine
Achillessehne riss, als er in Bautzen war.
Die
Jahreshauptversammlung, war der Höhepunkt der Saison. Unser Hotel lag mitten
auf dem Kiez und die Reeperbahnführung mit Olivia Jones wird so schnell keiner
von uns vergessen. Natürlich ging es an diesem Wochenende nicht nur um das
Vergnügen, sondern es wurde auch ernsthaft ein Programm für die kommende Saison
erstellt. In den nächsten Tagen werden die letzten Befragungen dazu eintreffen
und dann wird man sehen, wo es 2012 hingehen wird. Sehr gespannt bin
ich auf die Resonanz zum Vorschlag MONTENEGRO, eine Hardcore-Tour.
Eins ist
sicher: Die Türkei-Woche im März ist unter "Dach und Fach", am 4. März geht es
ab Bremen.
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